Wir genießen die Weihnachtszeit, die Zeit zwischen den Jahren und die erste Woche im neuen Jahr, lassen das alte Jahr in Ruhe ausklingen und bereiten uns innerlich auf das neue gerade geborene Jahr vor.
Bei uns bleiben Tannenbaum und Krippe meistens sehr lange stehen. Wir möchten dem Geschenk von Weihnachten einen Ausdruck geben und der Weihnachtsenergie einfach noch etwas nachspüren.
Für viele ist Weihnachten aber bereits vorbei. Der Tannenbaum Geschichte, schon abgeräumt und entsorgt. Tannennadeln weggesaugt. Jetzt schaut man schon auf das nächste Event.
Geschockt waren wir, als wir bei einem Einkauf in der nächsten größeren Stadt zwischen den Jahren bereits bunte Plastikosterhasen gesehen haben, während vor der Türe des Geschäfts die noch nicht verkaufte Weihnachtsdeko zum Super-Sonderpreis angepriesen wurde. Dabei ist die Weihnachtszeit noch gar nicht zu Ende.
In dieser Woche konnten wir das Fest der Heiligen drei Könige feiern, die sich auf den langen Weg gemacht hatten, um das Jesuskind in der Krippe zu besuchen und Geschenke zu bringen. Die auch als Sterndeuter, Weise aus dem Morgenland, Magier und zuletzt Könige bezeichneten drei Menschen sind Sinnbild für die verschiedenen Kontinente und zeigen, dass der Segen des Jesuskindes für alle Menschen gilt. Sie bringen dem neugeborenen Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe mit.
Auf den ersten Blick kann man sich fragen, was ein Baby damit anfangen soll. Das hatten sich auch die Herdmanns in dem Buch ‚Hilfe, die Herdmanns kommen‘ gedacht und stattdessen einen Ball, eine Murmelsammlung und einen Schinken mit auf den Weg zur Krippe genommen.
Die Gaben der drei Heiligen symbolisieren zentrale Aspekte der christlichen Theologie und in Bezug zur Heilkunde finden Gold, Weihrauch und Myrrhe heute noch Anwendung in der modernen Medizin.
Wir freuen uns jedes Jahr auf die Sternsinger, die den Segen des Jesuskindes an unser Haus schreiben oder seit einigen Jahren kleben. Es ist uns wichtig, diesen Segen ganz bewusst anzunehmen und unser Haus segnen zu lassen. Wir fühlen uns dadurch reich beschenkt. Wir fühlen uns gesegnet, dass wir in einem so schönen Haus leben dürfen. Wir sind dankbar, dass „Könige“ vor unserer Haustüre stehen, uns ein Geschenk bringen und uns daran erinnern, wie gesegnet wir sind.
Wir laden euch ein zu einem Dialog zu einer der folgenden Fragen:
- Haben die Heiligen drei Könige eine Bedeutung in meinem Leben?
Wfim, wenn ich darüber nachdenke und dir davon schreibe? - Könige kommen zu uns nach Hause und bringen uns einen Segen.
Welche Gefühle löst das bei mir aus? - Kann ich es annehmen, dass gekrönte Häupter in meinen Alltag kommen
und mir ein Geschenk bringen? Wfim, wenn ich darüber schreibe?
Wir wünschen euch einen gesegneten Start in das neue Jahr
Brigitte und Hans-Dieter
