Marriage Encounter Deutschland und Schweiz Liebt einander, wie ich euch geliebt habe - Joh 13, 34

Samstag, 20. März 2021

Wir wünschen Euch ein gutes Miteinander und
Zeit für die Fragen am Morgen:

Guten Morgen! :-)
Wie hast Du geschlafen?

Was klingt von gestern noch bei Dir nach?
Wie geht es Dir heute morgen?

ZUNEHMEN ERLAUBT

Bilder: Pixabay

Fasten – das hat für viele die Bedeutung: weniger essen, auf diese und jene Leckerei verzichten – um an Gewicht abzunehmen.
Da gibt es eine andere Botschaft, die uns die Fastenzeit vom Glauben her schenkt:
FASTENZEIT IST ZEIT ZUM ZUNEHMEN!
Es geht darum, Gewicht auf die Waage Gottes zu bringen. Du darfst zunehmen an Seele und Geist. Zunehmen an Wohlgefallen bei Gott und den Menschen. Es soll am Ende nicht heißen „gewogen und zu leicht befunden“ (wie es in der lesenswerten Geschichte rund um den Vers 5,27 im Buch Daniel heißt).
Viele gute Taten, Nächstenliebe, Gottesliebe, mein Gebet....auf die Waage bringen, damit die Anzeige kräftig nach oben schnellt (nach oben: wo unser Ziel ist). Niemand braucht hier Angst vor zu vielen Pfunden auf der Waage zu haben. Jesus wird uns –wie im Gleichnis Lk 19,11-27 fragen: Wieviele Pfunde hast du dazu gewonnen?

Dazu gibt es eine eigene Fastenspeise, die Pfunde auf die Waage bringt. Im Johannes-evangelium (4,34) benennt Jesus diese wunderbare Fastenspeise, die dem Zunehmen in Gottes Wohlgefallen dient: „Meine Speise ist es, den Willen des Vaters im Himmel zu tun“
Gottes Willen tun – das ist Fasten .... mehr noch als der Verzicht auf Schokolade (obwohl ein Verzichten auch hilfreich sein kann, aber wenn´s nur Eigenzweck ist, bringt´s nicht viel auf die Waage). Fasten ist: Hören auf Gottes Willen – und ihn tun.
Da kann die Gewissenserforschung zur täglichen Waage werden, damit wir um unser wahres „Gewicht“ vor Gott wissen und uns nicht zu schnell in Sicherheit wiegen.
Tägliche Fragen sind hilfreich: Herr, wie ist es dir heute mit mir ergangen? Womit habe ich dich heute erfreuen können? Womit haben ich dich betrübt und verletzt?

Wir beide haben diesen Blick auf das Fasten als sehr hilfreich erfahren. Vorher waren wir wie fixiert auf das Verzichten (mit dem Hintergedanken, dass dabei für uns selber etwas herauskommt nämlich Gewichtsabnahme). Dass Fasten nicht (nur) durch Unter-lassen*, sondern auch durch Ver-an-lassen, durch Tun und Taten geschieht, erfahren wir beide wie eine neu gewonnene Weite, die uns gut tut. Auf die Beziehung übertragen kann das heißen:  ich versuche nicht (nur), das zu lassen, was den anderen an mir stört, sondern ich tue bewusst Dinge, die den anderen erfreuen, also nicht nur auf kritische Bemerkungen verzichten, sondern bewußt gute Bemerkungen machen....

Was habe ich in dieser Sicht von Fasten (als Zunehmen) für meine persönliche Fastenzeit neu entdeckt?
Welche Ideen bekomme ich, auf der Waage zuzulegen, gegenüber Gott und meinem Partner?
Mit welchen Dingen gehe ich zu leicht(fertig) um, wo könnte ich mehr Gewicht drauflegen?

Daraus kann sich sowohl eine Besinnungsfrage für meine Gottesbeziehung entwickeln wie auch eine Dialogfrage. Zum Beispiel:
Wfim? wenn ich bei Gott zunehmen kann an Wohlgefallen durch mein Tun?
Wfim? wenn ich bei dir zunehme an Wertschätzung indem ich dich achte und ehre?
Wfim? wenn ich sehe, wie unsere Beziehung zuge-nommen hat durch Wertschätzung, Dialog und gegenseitige Annahme?

Wir wünschen euch einen guten Austausch!
Waltraud &  Wilfried aus Köln

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