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Liebt einander, wie ich euch geliebt habe - Joh 13, 34

Samstag, 12. Februar 2022

Wir wünschen Euch ein gutes Miteinander und
Zeit für die Fragen am Morgen:

Guten Morgen! :-)
Wie hast Du geschlafen?

Was klingt von gestern noch bei Dir nach?
Wie geht es Dir heute morgen?


"Die Kraft der Liebe"

Foto ©:Konstanze und Wieland

Vor einigen Tagen haben wir folgenden Spruch entdeckt, der uns seitdem begleitet:

Mich selber annehmen,
so wie ich bin,
das ist die Wurzel der Liebe.

Vom Anderen
angenommen zu werden,
so wie ich bin,
das ist die Blüte der Liebe.

Es ist ein wunderbares Bild: die Liebe als eine schöne und kräftige Pflanze!
Diese Erfahrung finden wir ja auch im Wochenende wieder. Da ist in der dritten Einführung die Begegnung mit mir selbst. Einige werden sich erinnern an das Bild vom Schaufenster und Hinterzimmer. Wir haben Eigenschaften, die wir sehr mögen und auch gern zeigen. Das ist unser Schaufenster. Und es gibt das Hinterzimmer, in dem wir gern die weniger angenehmen Seiten von uns verstecken. Beides gehört zu uns. Mich selbst annehmen heißt, all dies wahrzunehmen, zu mir zu stehen, mich so zu lieben wie ich bin. Wenn mir dies gelingt, dann bin ich fest verwurzelt.

Wieland: Ich merke, es ist schon fast ein eingeübtes Ritual, im ersten Schritt auf mich selbst schauen. Oft gelingt es mir schon, in einer konkreten Situation auf mich selber zu schauen, mich selbst wahrzunehmen. Gestern gelang es mir z.B. aber nicht so gut. Ich konnte Konstanze auf ihre Vorschläge hin keine brauchbare Antwort geben. Ich war nicht richtig bei mir und konnte mich so auch nicht annehmen. Da erlebte ich mich beklommen und auch etwas unwillig. Zum Glück kam dann der Vorschlag, wir gehen raus und werden ein Stück laufen. Das war wie eine Befreiung. Ich kam aus meiner Blockade heraus, konnte mich beim Laufen an der frischen Luft spüren und wieder JA zu mir sagen.

Vom Anderen angenommen zu werden, das erlebe ich besonders stark, wenn ich eine Anerkennung erhalte, dann kommt meine Liebe zum Blühen. Sie kann sich zu voller Schönheit entfalten.

Dieses Bild sagt uns aber noch mehr. Unsere Liebe braucht ebenso wie eine Pflanze die regelmäßige Pflege. Das ist das „Gießen“. Wir brauchen Zeit und Aufmerksamkeit füreinander. Nur so gibt es Wachstum und Blüte.

Konstanze: Von Wieland angenommen zu sein, das erlebe ich in vielen kleinen Dingen, die mir aber wichtig sind. Sparsam mit Wasser und Energie umgehen, zuverlässig sein und rechtzeitig mit einer Arbeit beginnen, die wir versprochen haben. Manchmal sagt Wieland dann, das tue ich dir zu liebe. Dann erlebe ich mich gesehen und angenommen, so wie ich bin. Dabei geht es uns beiden gut. Auch die Wertschätzungen am Anfang eines jeden Liebesbriefes sind für mich starke Zeichen der Annahme. Ich erlebe mich dankbar und hoffnungsvoll. So kann unsere Liebe aufblühen.

Wir empfehlen Euch folgende Dialogfragen:

  • Ich schaue auf eine Situation, in der ich mich so annehmen konnte, wie ich bin!
  • Ich schaue auf eine Situation, in der ich mich nicht annehmen konnte!
  • Ich schaue auf eine Situation, in der ich Annahme erlebt habe!

Und zu allen Fragen jeweils: Wfim, wenn ich Dir dazu schreibe?

Wir wünschen Euch eine gesegnete Zeit in Eurer Beziehung
mit Kraft aus der Wurzel der Liebe und
Freude an allem, was in Eurer Beziehung zum Blühen kommt !
SHALOM
Konstanze und Wieland

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