Dienstag – Der Geist, weht wo er will

 

Frère Alois von Taizé sagt: „Was erwartet Christus von uns in diesen schwierigen Zeiten?
Was schenkt uns der Auferstandene, der durch verschlossene Türen hindurch zu seinen mutlos gewordenen Jüngern kommt, und wozu ruft er uns heute auf?
In den Widrigkeiten des Augenblicks die Ereignisse nicht tatenlos hinnehmen, sondern in Gott mit ihnen etwas Neues entstehen lassen“.

Der Wind weht wo er will

Foto Mathias Birsens

Dieses Wort von Frère Alois kann uns heute durch den Tag begleiten. Die „Widrigkeiten des Augenblicks“ werden in dieser Woche umgedeutet zur „neuen Normalität“. Aber wir sind aufgerufen, das, was sich ändert, das, woran wir uns stören, nicht tatenlos hinzunehmen, sondern im Glauben und in Verbundenheit mit Gott und mit Jesus daraus etwas Neues, etwas Gutes entstehen zu lassen.

Wir freuen uns alle an den vielen positiven Erfahrungen, die es in aller Krise gibt. Und wir können weiterhin unseren Teil dazu beitragen, positiv zu denken und positiv zu handeln.
Der Wind weht, wo er will, so heißt es heute im Evangelium:
Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht (Joh 3. Das heißt auch: Der Geist weht, wo er will – mitten durch unser Leben 2020!

Was fordert mich heraus, Neues entstehen zu lassen?
Oder: was möchte ich mit ins Gebet nehmen, mit Gott bedenken, damit daraus Positives und Neues entstehen kann?
Wie geht es mir, wenn ich darüber nachdenke und Dir dies mitteile?

Wir wünschen Euch heute in Wind und Sturm auch den Geist Gottes zu spüren!

Herzlich Shalom
Marianne und Paul