Donnerstag

 

„Mein Herr und mein Gott, meine Augen richten sich auf dich;
bei dir berge ich mich. Gieß mein Leben nicht aus! “
(Ps. 141,8)

Tiefenblick auf die Patrick’s Kathedrale in New York

Mutig
Sehen ist eine Frage des Mutes.
Früher oder später
wird die Welt anders sein
als unser Bild von ihr.
Diese andere Welt anzusehen,
ist eine Frage des Mutes.
Denn mit unserem falschen Bild im Kopf
erschrecken wir und wollen uns verschließen
vor dem, was wir sehen.

Die Mutigen waren Visionäre
und die Visionäre mussten mutig sein,
um die Härte der Wirklichkeit zu ertragen.
Ulrich Schaffer

Als die Corona-Krise mit aller Wucht über China hereinbrach, hatte Europa nicht den Mut, dem Ausmaß der Krise ins Gesicht zu sehen. Zuerst hörten wir Aussagen wie: China ist weit weg – so schlimm wird`s nicht kommen – das kriegen wir in den Griff. Mittlerweile sieht die Welt ganz anders aus und wir sind gezwungen, der Wirklichkeit ins Auge zu schauen.
Den Tatsachen ins Auge zu sehen heißt für mich, nicht in Panik zu verfallen, sondern sie anzunehmen und um Gottes Beistand zu bitten.

Austauschfrage:
Wie fühle ich mich, wenn ich meine Ängste und Unsicherheiten in Gottes Hand lege und darauf vertraue, dass Er es richten wird?
(oder: … dass am Ende alles gut wird?)

Bleibt gut behütet – Shalom
Ursula & Friedhelm
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