Morgenimpuls – Osternachklang I

 

Ostern 2020 wird noch lange nachklingen, keine Gottesdienste, keine Familientreffen, keine Reisen. Und doch…

 

Wegführung zu Ostern

Wir haben diese Tage genossen, haben festgestellt, was Gott uns alles geschenkt hat neben den Gottesdiensten, Familientreffen und Reisen.

So wurde uns durch die Kieler St. Nikolai-Kirchengemeinde eine Wegführung zu Ostern an die Hand gegeben: „Zu Ostern auf dem Weg sein, allein, zu zweit und doch gemeinsam mit allen, die die Auferstehung feiern wollten. An unterschiedlichen Orten. Zur gleichen Zeit. Im Glauben!“

An Hand mehrerer Stationen konnten wir so unseren eigenen, gemeinsamen Gottesdienst feiern und noch mehr.

Wir haben uns zu zweit mit unseren Fahrrädern auf den Weg gemacht und haben uns die Welt angesehen, die Gott für uns geschaffen hat.

Zunächst sind wir gestartet im eigenen Garten. Wunderschön blühend, der Frühling hatte sich bereits vor Tagen auch im Norden angekündigt. Die Schöpfungsgeschichte, „Der Anfang von allem“ wurde gelesen an der Förde. Schiffe, Hafen, die Stadt Kiel im Auge. Unsere Heimat, unser Zuhause! Weiter ging es an der Werft vorbei bis zum Schwanenseepark, den wir bisher nicht einmal wahrgenommen hatten. Nicht nur Schwäne erwarteten uns, auch von Enten und Blesshühnern wurden wir begrüßt. Sie feierten mit uns zusammen „Die Auferstehung Jesu.“

Die Schwentinemündung war unser nächsten Ziel. Mit dem Blick in die Förde hinein, das Wasser von der kleinen Schleuse hörten wir plätschern und „Fürchteten uns nicht!“
Um dann ein wenig später auf dem Schwentinewanderweg die Geschichte der Taufe zu erleben. Kanuten voraus und wir am Ufer.

Nach dem wir dann noch einen kleinen Verwandtenbesuch im Garten auf Abstand absolviert hatten, fuhren wir wieder mit dem Fahrrad zurück nach Hause. An einem schönen Ort im Grünen und doch mitten in der Stadt haben wir gemeinsam das „Vater unser“ gebetet und die Tour, die wir dank dieser besonderen Situation zu Ostern unternehmen durften, zum Abschluss gebracht.

Hätten wir eine solche Tour an einem „normalen“ Ostersonntag durchgeführt? Hätten wir uns die Zeit genommen? Wir wissen es nicht, aber es war ein Geschenk Gottes, dieses tun zu dürfen und zu können.

Was habt Ihr an Ostern Besonderes gemacht, welche besonderen Erlebnisse erfahren?

Wir hoffen, Ihr habt Euch in Gottes Welt genauso wohl und geborgen gefühlt wir.
Fühlt Euch geborgen, denn
„Der Herr ist auferstanden… Halleluja!“
Dorith und Klaus