Wertschätzender liebevoller Blickkontakt eines Paares sitzend auf einer Bank. Einander Segen sein.

Ein Segen sollst Du sein

Das wird Abraham von Gott zugesagt.
Ein Segen sollst Du sein! Diese Zusage gilt allen Menschen, die sich auf Gott und seine Botschaft einlassen.
Viele kennen das Wort Benediktion – das lateinische Wort für Segen.
Bene-dicere bedeutet Gutes sagen – Gutes zusagen.
Wenn wir gesegnet sind, wird uns Gutes zugesagt, Gutes zugetraut.

Segen weitergeben – Gutes zusprechen

Und wir dürfen diesen Segen weitergeben. Anderen Gutes zusagen, Gutes zutrauen.

Wir kennen bei ME den Blick auf den anderen, unser  Dialog beginnt mit einer Wertschätzung: Das schätze ich heute besonders an Dir!

Diese Wertschätzung ist ritualisiert, sie gehört an den Anfang, ich muss mich nicht jedes Mal entscheiden, ob ich eine Wertschätzung schreibe oder nicht.

Wertschätzung weitet den Blick

Manchmal fällt es mir schwer, eine Wertschätzung für Paul zu schreiben. Dann spüre ich, dass ich Paul nicht wirklich im Blick habe. Oder dass mein Blick auf Paul durch schwere Gefühle verstellt ist. Den Blick auf das Gute, für das ich danken kann, dass ich Paul zusagen kann, weitet meinen Blick und macht mich freier.

Gesegnet werden durch den Blick des Anderen

Und gleichzeitig spüre ich, wie gut es mir tut, von Paul in den Blick genommen zu werden. Manchmal bin ich überrascht, aber immer angerührt von dem, was er bei mir wahrnimmt. Das wärmt mich, das freut mich, das stärkt mich.

Wertgeschätzt zu werden, stärkt meinen Eigenwert. Ich (Paul), bedeute jemanden etwas, ich bin für Marianne wertvoll und wichtig. Und gleichzeitig nehme ich wahr: Ich bin geliebt und angenommen. Wenn die Wertschätzung erfolgt, nachdem wir es schwer miteinander hatten, hat sie etwas Versöhnliches. Ich spüre, wie unsere Beziehung wieder ins Lot kommt. Ich bin sehr froh über dieses wichtige Ritual, es stärkt meine Verbundenheit mit Marianne.

Einander ein Segen sein – den Segen weitergeben, was für eine schöne Aufgabe, welches Zutrauen, das Gott in uns setzt.

Wir laden Euch ein, einander zuzusagen:

Du bist ein Segen für mich! Das spüre ich besonders wenn….“

Und zum Abschluss: „Wie fühle ich mich, wenn mir das bewusst wird?“

Und das ist ein Thema, bei dem wir auch noch einmal nach dem Austausch auf die Gefühle schauen können: Welche Gefühle nehme ich bei mir wahr, nachdem Du mir das gesagt hast.

Wir wünschen Euch einen gesegneten Sonntag!
Marianne und Paul

Lesung aus dem Buch Génesis 12 , 1-4

In jenen Tagen sprach der Herr zu Abram:
Ich werde dich segnen
und deinen Namen groß machen.
Ein Segen sollst du sein.

Foto: © Mathias Birsens

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