Altar, der aus einem massiven Holzblock gefertigt ist, zeigt eine Form, die als Symbol für die Trinität Gottes interpretiert wird - Wohlwollen

Wohlwollen

Erzbischof Schönborn

„Das gegenseitige Wohlwollen soll nie verloren gehen, auch wenn wir miteinander Konflikte haben. Wenn es stimmt, dass Gott die Liebe ist, dann kann er nur Wohlwollen sein, grenzenloses Wohlwollen. Er ist in unserem Wohlwollen, das wir einander schenken.“

Mit diesem Vermächtnis spricht uns Kardinal Schönborn aus dem Herzen.

Wohlwollen als innere Haltung

Konstanze: Für mich ist das Stichwort Wohlwollen, bzw. Wohlwollen als Haltung sehr entscheidend. Immer wieder haben wir uns dieses zugesprochen und inzwischen ist dies ganz tief innerlich verankert.

Manchmal wird aber auch an dieser Basis ganz schön kräftig gerüttelt, z.B. wenn es Missverständnisse oder Nichtverstehen zwischen uns gibt. In solchen Momenten ist geduldiges Nachfragen notwendig, bis wieder Klarheit entsteht.

Wir müssen ja nicht einer Meinung sein, aber für mich ist es wichtig, dass wir einander verstehen, auch wenn die Schritte bis dahin manchmal sehr anstrengend sind.

Wohlwollen im Alltag

Wieland: Jetzt passiert es schon öfters, dass ich etwas vergesse. Das ist mir natürlich peinlich. Aber ich bin dankbar für eine liebevolle Erinnerung, auch das hat mit Wohlwollen zu tun.

Wir leben eine lebendige und nahe Beziehung. Da bleibt es nicht aus, dass auch Verletzungen passieren. Dies geschieht ungewollt und tut auch heute noch weh. Wenn es passiert, dann brauche ich einen Moment zum Durchatmen, um den Schmerz zu überwinden.

Recht schnell wirkt dann aber auch die Gewissheit: Wir meinen es doch gut miteinander, wir haben uns Wohlwollen zugesagt. Und dann ist der Schritt zu Vergebung und Heilung nicht mehr so weit und so schwierig.

JA:

„Wenn es stimmt, dass Gott die Liebe ist, dann kann er nur Wohlwollen sein, grenzenloses Wohlwollen. Er ist in unserem Wohlwollen, das wir einander schenken.“


Nun haben wir für Euch eine Besinnungsfrage und eine Dialogfrage!
Viel Freude und gute Begegnung!

BF: Ich sammle Erlebnisse, bzw. Situationen, in denen ich Wohlwollen erlebt habe.

DF: Ich schaue auf eine Situation, in der mir Wohlwollen entgegen gebracht wurde! Wfim, wenn ich dir davon berichte?

Mit einem herzlichen Shalom
Konstanze und Wieland

Foto: © Konstanze & Wieland

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