Ein Kreis aus verschiedenen Holzstücken als Symbol für Beziehung und Verantwortung

Beziehung  und Verantwortung – ein kräftiges Wortpaar!

Das neue Nationalteam hat uns mit dem Thema „Beziehung als Quelle der Verantwortung“ durch das vergangene Wochenende geführt. Wir nehmen dies zum Anlass, um hier im Wochenimpuls weiter darüber nachzudenken.

Verantwortung übernehmen: Beziehung aktiv gestalten

Aus unserem Basis-Wochenende hatten wir eine ganz wichtige Erkenntnis mit nach Hause genommen: Wir können etwas für unsere Beziehung tun! Diese Erfahrung begegnete uns immer wieder, z.B. auch in der Umkehrung bei dem Paartherapeuten Hans Jellouschek: „Eine Beziehung wird von alleine schlechter“ und dann mit der Ergänzung:  „Aber wir können etwas dagegen tun“.

Und damit sind wir bei der Verantwortung. Wir übernehmen Verantwortung für die Pflege unserer Beziehung, so wie wir uns um unsere Lieblingsblumen im Garten kümmern. Wir sind also nicht blind und hilflos einer beliebigen Entwicklung ausgesetzt.

Wie Beziehung zur Kraftquelle für Verantwortung wird

Wir können dieses Wortpaar auch andersherum denken: Eine gute Beziehung wirkt sich auf Verantwortung aus. Sie ist Kraftquelle, damit wir in Verantwortung treten können.

Wir übernehmen Verantwortung in den verschiedensten Rollen: als Paar,  im Paar, als Vater, als Mutter, im Beruf, in der Familie, bei ME… Und je kräftiger diese Quelle sprudelt, umso wirkungsvoller können wir Verantwortung übernehmen.

Wieland:

  • Ich denke an den Dienst Schriftleitung für unsere ME-Zeitung. Wir waren gut in Beziehung verbunden und konnten JA zu diesem Abenteuer sagen. Beim gemeinsamen Tun an der Zeitung und im Zeitungs-Team ist unsere Beziehung gewachsen. Mit diesem Wachstum konnten wir dann auch immer besser unseren Dienst ausfüllen und der Verantwortung gerecht werden. Ich erlebe mich lebendig und dankbar.
  • Ich denke auch an eine schwierige berufliche Entscheidung. In guter Verbundenheit haben wir gemeinsam über diesen Schritt nachgedacht und nachgespürt. Mit der Kraft aus unserer Beziehung konnte ich dann in Verantwortung den neuen Weg gehen. Ich bin erleichtert und zufrieden, wenn ich daran denke.

Konstanze:

  • Ich denke an meinen Dienst als Tanzleiterin für Senioren. Ich bin dankbar, dass ich Kraft, Geduld und Ausdauer aufbringe für diesen Dienst, der den Senioren gut tut. Hier lebe ich Verantwortung für die Teilnehmer. Gleichzeitig erlebe ich als Kraftquelle die Beziehung zu Wieland, der mein Engagement unterstützt und mitträgt und auch die Beziehung zu den Teilnehmern bestärkt mich in meinem Tun.
  • Im Alltag passiert es, dass jeder für sich allein ohne Absprache an der gerade aktuellen Aufgabe werkelt. Wir sind nicht in Verbundenheit und das Vorankommen ist mühsam. Ich bin traurig, wenn ich daran denke. Zum Glück nimmt einer von uns dann diese missliche Situation wahr. Wir nehmen uns einen Moment Zeit füreinander und kommen wieder besser in Beziehung. Gestärkt gehen wir nun wieder ans Werk, ziehen am gleichen Strang und werden der Verantwortung gerecht für die übernommene Aufgabe. Dies lässt mich froh und zufrieden sein.

Nun laden wir Euch ein:

Besinnungsfrage:
Sammelt einige Situationen (aus Eurem Alltag), in denen Beziehung und Verantwortung eine besondere Rolle gespielt haben!

Mit einem Dialog könnt Ihr nun noch etwas genauer auf eine der Situationen eingehen.

Dialogfrage:
Ich schaue auf eine der Situationen und schreibe dir ausführlich, was ich erlebt habe. Wie fühle ich mich, wenn ich dir dies schreibe?

Viel Freude beim Schreiben und eine gute Begegnung im Austausch wünschen!

Mit einem herzlichen SHALOM
Konstanze und Wieland

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